Über mich

Ich bin Alexander Höhne, Forscher zu Rudolf Steiners Mysteriendramen. Meine Forschung ist eng mit langjähriger dramaturgischer Praxis an der Goetheanum-Bühne in Dornach verbunden: Von 2013 bis 2017 war ich offiziell dramaturgischer Berater der Faust-Produktion, vor allem in Zusammenarbeit mit Christian Peter und der Regisseurin bzw. Regieassistentin Andrea Pfaehler; darüber hinaus war ich von 1988 bis 2025 informell als dramaturgischer Berater tätig, auch dort mit Andrea Pfaehler sowie unter anderem mit Christiaan Stuten, Dietrich Hagen und Georg Darvas.

Mein wissenschaftlicher Hintergrund liegt in der germanistischen Sprachwissenschaft, im Grenzgebiet zur Literaturwissenschaft. 2005 promovierte ich am Deutschen Seminar der Universität Basel mit einer Arbeit zur Spiegelmetaphorik in Rudolf Steiners vier Mysteriendramen, veröffentlicht 2006 in der Reihe Basler Studien zur deutschen Sprache und Literatur bei A. Francke Verlag. Seither arbeite ich an einer eigentlichen literaturwissenschaftlichen Untersuchung dieses Werkkomplexes, die ihn im Kontext der Moderne um 1900 verortet und sich derzeit in Arbeit befindet.

Ich publiziere gelegentlich Rezensionen und Beiträge im Forum der Zeitschrift Das Goetheanum, unter anderem „Der neue Kain, der das Werden selbst ergreift“ (2019), „Ein sprechendes Bild der Individualität Rudolf Steiners“ (2019) und, gemeinsam mit Ron Dunselman, „Erkenntniskultische Arbeit“ (2024).

Diese Seite ist der Ort, an dem beide Seiten meiner Arbeit — die forschende und die dramaturgische — in loser, essayistischer Form zusammenkommen. Fragen, Anmerkungen und Hinweise sind willkommen; Kontaktangaben finden sich im Impressum.